Private Krankenversicherung bei psychischer Vorerkrankung – Chancen, Risiken & Tipps 2026
Der Eintritt in eine private Krankenversicherung (PKV) kann für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen eine Herausforderung sein. Doch mit der richtigen Strategie, Beratung und Auswahl des passenden Tarifs ist eine Absicherung auch in der PKV grundsätzlich möglich. In diesem Artikel erfahren Sie, wie die PKV psychische Erkrankungen bewertet, welche Auswirkungen dies auf Beiträge und Aufnahme hat und wie Krankenkassenservice24 Sie unterstützen kann.
zufriedene Kunden, haben mit uns die passende private Krankenversicherung trotz psychischer Vorerkrankung gefunden.


Inhalte dieses Artikels
Wie bewertet die PKV psychische Vorerkrankungen?
Die Aufnahme in eine private Krankenversicherung kann für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen eine Herausforderung darstellen. Versicherer prüfen Gesundheitsfragen sehr genau und psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder frühere Psychotherapien können als Risikofaktoren betrachtet werden. Mögliche Konsequenzen sind:
- Risikozuschläge: Versicherer können höhere Beiträge verlangen, um das zusätzliche Risiko abzudecken.
- Leistungsausschlüsse: Bestimmte Leistungen, die mit der psychischen Vorerkrankung zusammenhängen, können ausgeschlossen werden.
- Ablehnung des Antrags: In einigen Fällen kann der Antrag auf eine PKV komplett abgelehnt werden.

PKV trotz psychischer Vorerkrankung – Möglichkeiten und Chancen
Auch wenn psychische Vorerkrankungen kritisch bewertet werden, bedeutet das nicht automatisch das Aus für eine PKV. Es gibt mehrere Wege, wie Sie trotzdem einen Versicherungsschutz erreichen können:
Auswahl des richtigen Versicherers
Nicht alle Anbieter handhaben psychische Vorerkrankungen gleich streng. Manche sind eher bereit, Anträge mit Vorerkrankung zu akzeptieren – teils gegen Risikozuschlag oder mit Leistungsbedingungen.
Gesundheitsfragen genau beantworten
Transparenz und vollständige Angaben im Antrag sind nicht nur Pflicht, sondern verhindern spätere Konflikte oder Vertragsstrafen.
Anonyme Risikovoranfragen
Über Vermittler oder Vergleichsportale lassen sich anonyme Risikovoranfragen an mehrere Versicherer stellen, um zu prüfen, wer Sie unter welchen Bedingungen versichert.
Wartezeiten akzeptieren
Manche Versicherer übernehmen Antragsteller mit psychischer Vorerkrankung, wenn eine Behandlung lange zurückliegt und keine aktuellen Beschwerden bestehen.
Konkrete Beispiele: Wie psychische Vorerkrankungen wirken können
| Situation | Mögliche Konsequenz |
|---|---|
| Abgeschlossene Psychotherapie vor >5–10 Jahren | Aufnahme mit normalem Beitrag möglich |
| Angststörung mit wiederkehrenden Symptomen | Häufige Risikozuschläge (z. B. 20–40 %) |
| Laufende Therapie oder Medikamente | Häufig Ablehnung |
| Verdacht auf psychische Erkrankung | Risiko‑Prüfung vor Aufnahme |
Je länger eine Erkrankung zurückliegt und je stabiler der Gesundheitszustand heute ist, desto besser sind die Chancen auf eine Aufnahme ohne große Einschränkungen.
Besonderheiten für bestimmte Personengruppen
Beamte und Beihilfeberechtigte haben oft Vorteile bei der Aufnahme in die PKV – teilweise auch trotz psychischer Vorerkrankung. Durch sogenannte Öffnungsklauseln (PKV Öffnungsaktion für Beamte) besteht hier unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Versicherungsschutz, selbst wenn psychische Erkrankungen vorliegen.
Psychotherapie in der Vergangenheit
Wenn eine Psychotherapie erfolgt ist, aber lange abgeschlossen und ohne Rückfälle, wird eine Aufnahme oft möglich. Bei laufender oder sehr aktueller Psychotherapie ist die Aufnahme dagegen meist ausgeschlossen.
Wichtige Tipps für Ihren PKV‑Antrag
Seien Sie ehrlich und vollständig bei der Gesundheitsprüfung – falsche Angaben können zu späteren Leistungsablehnungen oder Vertragsstreichungen führen.
Nutzen Sie Beratung und Vergleichsrechner, um die für Sie besten Angebote zu finden.
Vergleichen Sie mehrere Anbieter, da Risikozuschläge und Bewertungszeiträume stark variieren.
Checken Sie Leistungsumfang vs. Beitrag, auch wenn psychische Vorerkrankungen berücksichtigt werden.
Wie Krankenkassenservice24 Ihnen helfen kann
Krankenkassenservice24 bietet professionelle Unterstützung, um auch bei psychischen Vorerkrankungen:
passende PKV‑Tarife zu vergleichen
realistische Einschätzungen zu Beiträgen und Risikozuschlägen zu bekommen
individuelle Beratung zur Antragstellung zu erhalten
So sparen Sie Zeit und erhöhen Ihre Chancen auf einen geeigneten Krankenversicherungsschutz – auch bei psychischer Vorgeschichte.
Fazit private Krankenversicherung trotz psychischer Vorerkrankung
Eine private Krankenversicherung trotz psychischer Vorerkrankung ist zwar herausfordernder als ohne, aber keineswegs unmöglich. Was zählt, ist die richtige Strategie:
vollständige Angaben im Antrag
geeignete Anbieter finden
möglicherweise höhere Beiträge einkalkulieren
professionelle Beratung nutzen
Mit einem gezielten Vergleich und kompetenter Unterstützung können Sie Ihren Versicherungsschutz optimal gestalten – auch wenn psychische Vorerkrankungen vorliegen.




