Vorerkrankungen und private Krankenversicherung (PKV) 2026
Wer in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln möchte, stößt schnell auf eine zentrale Frage: Was passiert bei Vorerkrankungen? Viele Interessenten befürchten eine Ablehnung oder hohe Risikozuschläge. Doch: Eine Vorerkrankung bedeutet nicht automatisch das Aus für die PKV. Entscheidend ist, welche Diagnose vorliegt, wie lange sie zurückliegt und wie sie bewertet wird.
In diesem Ratgeber erfahren Sie,
was als Vorerkrankung gilt
wie die Gesundheitsprüfung funktioniert
wann Zuschläge oder Ausschlüsse drohen
und welche Strategien Ihre Annahmechancen deutlich verbessern
Jetzt unverbindlich prüfen lassen, welche Optionen Sie trotz Vorerkrankung haben.
zufriedene Kunden, haben mit uns Ihre private Krankenversicherung für 2026 optimiert.

Private Krankenversicherung – Kostenloser Vertragscheck von Krankenkassenservice24
Unser erfahrenes Team unterstützt Sie kompetent bei allen Fragen rund um die Private Krankenversicherung (PKV). Gemeinsam finden wir den passenden Tarif, der genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Erfahren Sie mehr über unseren kostenlosen Vertragscheck von Krankenkassenservice24 und unsere umfassenden Beratungsleistungen zur PKV. Vereinbaren Sie noch heute ein individuelles Beratungsgespräch.


Inhalte dieses Artikels
Was gilt als Vorerkrankung?
Als Vorerkrankung zählen alle gesundheitlichen Behandlungen, Diagnosen oder Beschwerden, die im Antragszeitraum abgefragt werden. Je nach Versicherer betrifft das meist:
- Ambulante Behandlungen der letzten 3–5 Jahre
- Stationäre Aufenthalte der letzten 5–10 Jahre
- Psychotherapeutische Behandlungen
- Chronische Erkrankungen
- Laufende Medikation
Typische Beispiele:
- Rückenbeschwerden oder Bandscheibenvorfälle
- Allergien oder Asthma
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Depressionen oder Angststörungen
Wichtig: Auch vermeintlich „kleine“ Diagnosen können relevant sein, wenn sie dokumentiert wurden.
Wie funktioniert die Gesundheitsprüfung?
Vor Vertragsabschluss müssen Antragsteller Gesundheitsfragen beantworten. Diese basieren auf ärztlichen Dokumentationen und Diagnoseschlüsseln.
- Der Versicherer prüft anschließend:
- Besteht ein erhöhtes Kostenrisiko?
- Ist die Erkrankung abgeschlossen oder chronisch?
- Wie hoch ist die Rückfallwahrscheinlichkeit?
Auf Basis dieser Risikoprüfung gibt es vier mögliche Entscheidungen:
| Entscheidung | Bedeutung |
|---|---|
| Normale Annahme | Vertrag ohne Einschränkung |
| Risikozuschlag | Höherer Beitrag (z. B. +20 %) |
| Leistungsausschluss | Bestimmte Erkrankung wird ausgeschlossen |
| Ablehnung | Kein Vertragsabschluss möglich |
Wann drohen Risikozuschläge?
Ein Risikozuschlag wird erhoben, wenn ein statistisch erhöhtes Behandlungsrisiko besteht – die Erkrankung aber nicht gravierend genug für eine Ablehnung ist.
Beispiele:
- Chronische Rückenschmerzen
- Erhöhter BMI
- Bluthochdruck mit Medikation
- Frühere psychische Behandlung
Der Zuschlag liegt meist zwischen 10 % und 50 %, abhängig vom individuellen Risiko.
Ablehnung wegen Vorerkrankung – was nun?
Selbst bei Ablehnung gibt es Alternativen:
Anonyme Risikovoranfrage
Dabei werden Gesundheitsdaten ohne Namensnennung bei mehreren Versicherern geprüft. So erfahren Sie vorab, welche Gesellschaft Sie zu welchen Konditionen aufnehmen würde.
Tarifwechsel innerhalb der GKV prüfen
Manchmal ist ein strategischer Zwischenschritt sinnvoll.
Spezielle Tarife mit vereinfachter Gesundheitsprüfung
Für bestimmte Berufsgruppen oder Aktionen gibt es reduzierte Gesundheitsfragen.
KK24 empfiehlt immer eine anonyme Vorprüfung, bevor ein offizieller Antrag gestellt wird.
Besonders sensible Bereiche: Psychotherapie & chronische Erkrankungen
Psychotherapeutische Behandlungen sind häufig ein kritischer Punkt. Viele Versicherer prüfen hier besonders streng.
Entscheidend sind:
- Dauer der Behandlung
- Zeitpunkt (wie lange her?)
- Diagnose (z. B. Anpassungsstörung vs. schwere Depression)
- Abschlussbericht
Auch chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Multiple Sklerose führen oft zu Risikozuschlägen oder Einschränkungen – sind aber nicht automatisch ein Ausschlusskriterium.
Häufige Fehler bei PKV-Anträgen
Gesundheitsfragen unvollständig beantworten
Diagnosen „vergessen“
Ohne Vorprüfung direkt Antrag stellen
Arztunterlagen nicht vorher anfordern
Wichtig: Falschangaben können später zum Verlust des Versicherungsschutzes führen.
So erhöhen Sie Ihre Annahmechancen
- Vor Antrag alle Arztunterlagen anfordern
- Diagnosen medizinisch korrekt einordnen lassen
- Anonyme Risikovoranfrage durchführen
- Mehrere Anbieter vergleichen
- Spezialisten für PKV-Risikoprüfung einschalten
Jetzt kostenlose Einschätzung Ihrer Versicherbarkeit anfordern.
FAQ – Vorerkrankungen & PKV
Muss ich jede Kleinigkeit angeben?
Ja. Entscheidend ist der abgefragte Zeitraum im Antrag.
Werden alte Diagnosen automatisch berücksichtigt?
Nur innerhalb des abgefragten Zeitraums – außer es handelt sich um chronische Erkrankungen.
Kann ein Risikozuschlag später entfallen?
Ja, wenn sich der Gesundheitszustand dauerhaft verbessert.
Ist ein Wechsel trotz Vorerkrankung sinnvoll?
Das hängt von Beitrag, Zuschlag und Leistungsumfang ab – eine individuelle Prüfung ist entscheidend.
Fazit: Vorerkrankung heißt nicht automatisch Ablehnung
Viele Interessenten unterschätzen ihre Chancen oder stellen vorschnell einen Antrag. Mit der richtigen Strategie – insbesondere einer anonymen Voranfrage – lassen sich die Erfolgsaussichten erheblich steigern.
Gerade 2026 mit weiter steigenden GKV-Beiträgen lohnt sich eine professionelle Prüfung.
Kostenlose & unverbindliche Beratung bei Krankenkassenservice24 sichern.




