🔹 Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung – Kurzüberblick 2026
Altersrückstellungen (auch Alterungsrückstellungen genannt) sind finanzielle Rücklagen in der privaten Krankenversicherung (PKV), die dazu dienen, steigende Gesundheitskosten im Alter abzufedern. Ältere Versicherte verursachen im Durchschnitt höhere Kosten – diese werden durch die Rücklagen ausgeglichen, damit die Beiträge nicht allein durch das Älterwerden stark steigen.
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Inhalte dieses Artikels
📌 Wie funktionieren sie?
- In jungen Jahren zahlen Versicherte mehr als für aktuelle Kosten nötig wäre.
- Der Überschuss wird als Rücklage angelegt und verzinst.
- Ab etwa 65 Jahren helfen diese Rücklagen, Beitragserhöhungen zu dämpfen oder stabilere Beiträge zu ermöglichen.
📊 Gesetzliche Regelung
- Private Krankenversicherer müssen bei neuen Verträgen zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr mindestens 10 % des Beitrags als Altersrückstellung bilden.
- Diese Regelung soll sicherstellen, dass im Alter ausreichend Kapital vorhanden ist, um die steigenden Gesundheitskosten abzufedern.
📈 Warum das wichtig ist
- Ohne Altersrückstellungen würden Beiträge im Alter aufgrund höherer Gesundheitskosten deutlich stärker steigen.
- Sie sorgen für eine Beiträge-Stabilisierung über die Lebenszeit hinweg.
🔄 Was passiert bei einem Tarif- oder Versicherungswechsel?
Innerhalb desselben Versicherers:
Deine Altersrückstellungen bleiben erhalten, wenn du in einen gleichwertigen oder „gleiche Leistungsbausteine“ bietenden Tarif wechselst.
Zu einem anderen Versicherer:
Du kannst einen Übertragungswert (Teil der Rückstellungen) mitnehmen – aber nicht 100 % der angesparten Rücklagen.
Wechsel zurück in die GKV:
Du verlierst alle angesammelten Altersrückstellungen – sie verbleiben beim alten Versicherer und fließen dort in die Gemeinschaft ein.
📉 Auszahlung oder Mitnahme?
- Direkte Auszahlung ist nicht möglich – sie dienen ausschließlich der Beitragsstabilisierung im Alter.
- Eine vollständige Mitnahme ist nur über bestimmte tarifliche Lösungen oder teilweise beim Versicherungswechsel möglich.
🧠 Kurz zusammengefasst
Altersrückstellungen sorgen dafür,
dass deine Beiträge im Alter nicht allein durch steigende Gesundheitskosten explodieren,
dass ein Teil deines Beitrags als Rücklage aufgebaut und verzinst wird,
dass du im Alter einen finanziellen Puffer hast – aber
✘ sie werden nicht ausgezahlt wie eine Rente,
✘ und beim Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung gehen sie verloren.




