Private Krankenversicherung (PKV) – Kosten, Vorteile, Vergleich & Risiken 2026

Die private Krankenversicherung (PKV) ist für viele Menschen in Deutschland eine attraktive Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Doch sie bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken und langfristige Kosten mit sich.

In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du:

  • was die private Krankenversicherung ist
  • für wen sie sinnvoll ist
  • welche Kosten entstehen
  • welche Vorteile und Nachteile sie hat
  • worauf du beim Wechsel achten musst
  • wie du die PKV richtig vergleichst
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Private Krankenversicherung (PKV) – einfach erklärt

Die private Krankenversicherung (PKV) bietet im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) häufig bessere Leistungen und individuellere Tarife. Doch sie ist nicht für jeden sinnvoll.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie die PKV funktioniert, welche Kosten entstehen, welche Risiken bestehen und wann sich ein Wechsel lohnt.

Private Krankenversicherung Angestellte

Das Wichtigste auf einen Blick

Ein Vergleich der privaten Krankenversicherung (PKV) kann durch Versicherungsvertreter oder Versicherungsmakler erstellt werden. Dabei ist eine breite Auswahl an Anbietern wichtig. Es kann sinnvoll sein, auch nach Tarifen zu fragen, die nicht im Vergleich enthalten sind.

Leistungen und Tarifinhalte der Krankenversicherungen sind individuell gestaltbar. Im Rahmen des Antragsverfahrens werden in der Regel Fragen zum Gesundheitszustand gestellt.

Krankenkassenservice24 bietet eine kostenlose und unabhängige Beratung an. Mit einem Vergleichsrechner können Angebote der privaten Krankenversicherung übersichtlich dargestellt und gemeinsam mit einem Sachbearbeiter analysiert werden.

Mit unserem kostenlosen Vergleichsrechner, kannst du die Angebote zur privaten Krankenversicherung direkt mit einem Sachbearbeiter vergleichen lassen.

Was ist die private Krankenversicherung?

Die private Krankenversicherung ist ein Versicherungssystem, bei dem der Beitrag nicht vom Einkommen abhängt, sondern vom individuellen Risiko und Leistungsumfang.

Der Beitrag wird bestimmt durch:

Im Gegensatz zur GKV wird jede versicherte Person einzeln versichert.

👉 Kurz gesagt:

GKV = solidarisch

PKV = individuell

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Für wen ist die PKV sinnvoll?

Die PKV ist nicht für jeden geeignet. Sie lohnt sich vor allem für:

👨‍⚖️ Beamte

  • profitieren von Beihilfe
  • sehr niedrige Beiträge möglich

➡️ PKV für Beamte

👨‍💼 Angestellte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG)

➡️ PKV für Angestellte

👩‍💻 Selbstständige & Freiberufler

  • freie Wahl zwischen PKV und GKV

➡️ PKV für Selbstständige

🎓 Studenten

  • günstige Einstiegstarife

➡️ PKV für Studenten

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Kosten der privaten Krankenversicherung 2026

Die monatlichen Beitragskosten in der PKV hängen stark vom Gesundheitszustand, Alter und Tarifwahl ab.

Die Kosten der PKV variieren stark. Beispiele:

Person Beitrag (ca.)
Beamter (30 Jahre) 150–300 €
Angestellter (35 Jahre) 300–600 €
Selbstständiger (40 Jahre) 400–900 €

Faktoren, die die Kosten beeinflussen:

  • Alter beim Eintritt
  • Gesundheitsprüfung
  • Tarifumfang
  • Selbstbeteiligung
  • Anbieter

👉 Mehr Infos:

➡️ PKV Kosten

Versicherungsmakler private Krankenversicherung

Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren Ihre Leistungen über ein umlagebasiertes System. Versicherte werden unabhängig von der Beitragshöhe gleich behandelt und erhalten grundsätzlich auch die gleiche medizinische Versorgung. Die im Vergleich zur privaten Krankenversicherung niedrigeren Kosten schlagen sich allerdings auch in der Leistung nieder – Sie erhalten lediglich eine Behandlung nach medizinischen Standardverfahren und müssen mit teils hohen Zuzahlungen rechnen. Die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung sind Einkommensabhängig, d.h. je mehr du verdienst, desto mehr musst du zahlen. Im Jahr 2024  beträgt der Höchstbeitrag bei ca. 1.100 € pro Monat.

Kosten der privaten Krankenversicherung

Im Unterschied zu den Beiträgen in der gesetzlichen Krankenversicherung richten sich die Kosten für eine private Krankenversicherung nach dem Lebensalter, deinem gesundheitlichen Zustand und natürlich nach den von dir gewünschten Leistungen. D.h. die Beiträge sind Einkommensunabhängig.

Besonders junge Menschen zahlen in der privaten Krankenversicherung oft geringere Beiträge als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Mit wachsendem Lebensalter wird der Einstieg in die private Krankenversicherung dann immer kostspieliger. Die Gründe dafür sind die Kosten, die im Laufe der Jahre durch höhere Ausgaben und den medizinischen Fortschritt entstehen.

 

Die Kosten für eine private Krankenversicherung (PKV) für Angestellte variieren je nach verschiedenen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand, gewähltem Tarif und Leistungsumfang. In der Regel beginnen die monatlichen Beiträge für junge, gesunde Angestellte bei etwa 200 bis 400 Euro. Mit steigendem Alter und umfangreicheren Leistungen können die Beiträge jedoch deutlich ansteigen. Für einen 30-jährigen Angestellten mit einem Basistarif sind beispielsweise rund 300 bis 400 Euro monatlich realistisch.

Wichtige Einflussfaktoren auf die Höhe der PKV-Beiträge sind:

  1. Alter: Je älter der Versicherte, desto höher der Beitrag.
  2. Gesundheitszustand: Bei Vorerkrankungen können Zuschläge oder Ausschlüsse in den Tarifbedingungen auftreten.
  3. Leistungsumfang: Wer umfassendere Leistungen (z. B. Zahnersatz, Einzelzimmer im Krankenhaus) wünscht, zahlt entsprechend mehr.
  4. Tarifwahl: Es gibt unterschiedliche Tarife, die von Basisversorgung bis zu Premium-Leistungen reichen.

Für Angestellte, die sich für die PKV entscheiden, ist es wichtig, die langfristige Entwicklung der Beiträge im Auge zu behalten, da diese im Alter steigen können. Daher sollte die Wahl des Tarifs gut überlegt sein.

Nein, die Beiträge zur privaten Krankenversicherung (PKV) sind  nicht vom Gehalt abhängig. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), wo die Beiträge prozentual vom Einkommen berechnet werden, richten sich die Beiträge in der PKV nach anderen Faktoren. Hier spielen insbesondere folgende Aspekte eine Rolle:

1. Alter:

Der Beitrag in der PKV ist umso höher, je älter der Versicherte ist. Junge, gesunde Versicherte zahlen zu Beginn deutlich niedrigere Beiträge als ältere Menschen.

2. Gesundheitszustand:

Die PKV prüft vor Abschluss der Versicherung den Gesundheitszustand des Antragstellers. Vorerkrankungen oder gesundheitliche Risiken können zu Zuschlägen oder sogar zum Ausschluss bestimmter Leistungen führen.

3. Leistungsumfang:

Der Tarif, den du wählst, beeinflusst den Beitrag. Wenn du umfangreiche Leistungen wie Chefarztbehandlung, Einzelzimmer im Krankenhaus oder Zahnersatz in hohen Qualitäten wünschst, steigen die Beiträge.

4. Selbstbehalt und Deckung:

Je nachdem, wie hoch dein Selbstbehalt im Krankheitsfall ist, kann der Beitrag ebenfalls variieren. Ein höherer Selbstbehalt senkt den monatlichen Beitrag.

5. Versicherungsunternehmen:

Die Höhe der Beiträge kann je nach Versicherer unterschiedlich ausfallen, da jede Versicherungsgesellschaft ihre eigenen Tarife und Kalkulationen hat.

Fazit:

Obwohl dein Gehalt keinen direkten Einfluss auf die Beitragshöhe hat, kann ein höheres Einkommen indirekt eine Rolle spielen, weil es dir erlaubt, umfangreichere Tarife zu wählen, die teurer sind. Der entscheidende Faktor für die Höhe der PKV-Beiträge sind vor allem Alter, Gesundheitszustand und die gewählten Leistungen.

Vorteile und Nachteile Private Krankenversicherung

Die Vorteile und Nachteile einer privaten Krankenversicherung, siehst du in dieser Übersicht gegenüber gestellt.

Vorteile der Privaten Krankenversicherung (PKV)

  • Beiträge unabhängig vom Einkommen

  • Schnellere Termine

  • Individuelle Tarife

  • Leistungen sind lebenslang garantiert

  • Beitragsrückerstattung möglich

  • hochwertige Zusatzleistungen (z. B. Chefarzt, Einzelzimmer)

nachteile & risiken der Privaten Krankenversicherung (PKV)

  • Steigende Beiträge im Alter

  • Gesundheitsprüfung

  • kein kostenloser Familienschutz

  • Wechsel zurück in GKV schwierig

Privat oder gesetzlich 2026 versichern?

Selbstständige und Beamte können unabhängig vom Einkommen zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV) wählen. Für andere Personen besteht diese Wahlmöglichkeit ab einem Jahreseinkommen über 77.400 € (Versicherungspflichtgrenze 2025). Daraus ergibt sich die Frage, welche Versicherungsform im jeweiligen Fall sinnvoller ist.

GKV: Die Beiträge orientieren sich am Einkommen, eine Familienversicherung ist möglich. Gleichzeitig können längere Wartezeiten auftreten und die Leistungen entsprechen häufig dem gesetzlichen Standard.

PKV: Die Beiträge basieren auf individuellen Tarifen, oft mit erweiterten Leistungen und kürzeren Wartezeiten. Dem stehen eine Gesundheitsprüfung sowie potenziell steigende Beiträge im Alter gegenüber.

Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Einkommenssituation, Alter, Gesundheitszustand und persönliche Lebensplanung. Je nach individueller Situation können sich unterschiedliche Vor- und Nachteile ergeben.

Fazit: Sowohl GKV als auch PKV bieten spezifische Vor- und Nachteile. Eine individuelle Betrachtung der persönlichen Rahmenbedingungen unterstützt eine fundierte Entscheidung.

Die Frage, ob Sie mit einer Vorerkrankung in die private Krankenversicherung wechseln können, kann man nur mit folgender Antwort beantworten: „Es kommt darauf an“.  Ihre im Antrag gemachten Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand werden sorgfältig nach versicherungsmedizinischen Kriterien bewertet.

  1. Dabei werden Erkrankungen, die ein nicht kalkulierbares Risiko bergen, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. (Leistungsausschluss)
  2. Darüber hinaus gibt es Vorerkrankungen, die ein kalkulierbares Risiko darstellen. Hierfür erhebt die Krankenversicherung in der Regel einen sogenannten Risikozuschlag. (Beitragszuschlag)

 

Hintergrund zu den gestellten Gesundheitsfragen

Bevor Sie in eine private Krankenversicherung wechseln, müssen Sie zunächst die von der privaten Krankenkasse gestellten Fragen hinsichtlich Ihres aktuellen Gesundheitszustandes und eventuell bestehender Vorerkrankungen beantworten. Dabei ist es sehr wichtig für Ihren Versicherungsschutz, dass Sie die gestellten Fragen vollständig und der Wahrheit nach entsprechend beantworten. Nehmen Sie sich daher Zeit und bei Unklarheiten überprüfen Sie Ihre Arztrechnungen und bitten Sie ggf. Ihren Haus- oder Facharzt um Einblick in Ihre Patientenakte.

Nicht wahrheitsgemäß beantwortete Fragen können für Sie zum echten Problem resultieren: Wenn z. B. eine von Ihnen verschwiegene Vorerkrankung einige Jahre später zu einem ernsten Krankheitsfall führt, ist die private Krankenkasse i.d.R. nicht verpflichtet, die vereinbarten Leistungen in vollem Umfang zu erstatten – und können Ihnen diese in manchen Fällen sogar ganz verweigern.

Daher liegt es in Ihrem eigenen Interesse, die gestellten Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten: Es dient schließlich sowohl Ihrer Gesundheit als auch Ihrer finanziellen Sicherheit.

Die gesetzliche- (GKV) und die private Krankenversicherung (PKV) unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Einer der wesentlichsten Unterschiede ist, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im Wesentlichen festgelegt sind. In der privaten Krankenversicherung (PKV), sind die Leistungen frei wählbar (je nach Tarif).

Gesetzliche Krankenversicherung

Ein großer Teil der Leistungen, die eine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) abdeckt, sind gesetzlich vorgeschrieben und (bis auf wenige Ausnahmen) nicht individuell zu gestalten – Sie erhalten also nur eine sogenannte Grundversorgung. Diese ist teils sehr lückenhaft, zudem gibt es viele Leistungen, für die eine Eigenbeteiligung fällig wird wie z.b. bei Sehhilfen (Brillen, Kontaktlinsen), Medikamenten, Zahnersatz etc. Auch wenn es um Ihre Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf Ihre Arzt- oder Krankenhauswahl geht, sind Sie stark eingeschränkt, wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind. Oftmals liegen Sie mit mehreren Patienten im gleichen Zimmer – Sie denken sich jetzt vermutlich: „Da gibt es doch schlimmeres!“

Wenn die anderen Patienten oder Besucher der Patienten sehr laut sind (Besuch, stöhnen vor Schmerzen, Schnarchen, Husten) oder unangenehme Gerüche ausstrahlen (was oftmals der Fall), dann freuen Sie sich über ihr privates Einzelzimmer. Dort haben Sie Ihre Ruhe und kommen schneller wieder auf die Beine.

Private Krankenversicherung

Im Gegensatz dazu haben Sie als privat versicherte Person die Auswahl zwischen unterschiedlichen Tarifvarianten. So können Sie mit Ihrer privaten Krankenversicherung genau die Leistungsmerkmale absichern, die Ihnen wichtig sind. Sie haben die dann beispielsweise die Möglichkeit, den Facharzt (Spezialisten) selbst zu wählen, von dem sie behandelt werden möchten oder bei einem Krankenhausaufenthalt eine Chefarztbehandlung und ein Einzel- oder Zweibettzimmer in Anspruch zu nehmen.

Krankenkassenservice24 Versicherungsmakler

Häufige Fehler beim PKV-Wechsel

Viele Versicherte treffen falsche Entscheidungen:

  • nur auf günstigen Beitrag achten
  • Leistungen falsch bewerten
  • Alterskosten unterschätzen
  • falsche Selbstbeteiligung wählen
  • Anbieter ohne langfristige Stabilität wählen

👉 Mehr Infos:

➡️ PKV Fehler vermeiden

    Private Krankenversicherung vergleichen – so geht’s richtig

    Ein PKV-Vergleich sollte nicht nur den Preis berücksichtigen.

    Wichtige Kriterien:

    • Leistungen
    • Beitragsstabilität
    • Tarifbedingungen
    • Anbieterqualität
    • Flexibilität

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      FAQ zur privaten Krankenversicherung

      Was kostet die private Krankenversicherung im Durchschnitt?

      Zwischen 150 € und 900 € pro Monat, je nach Person und Tarif.

      Lohnt sich die PKV?

      Ja – aber nur für bestimmte Lebenssituationen.

      Kann ich zurück in die GKV?

      Ja, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

      Fazit: Ist die private Krankenversicherung sinnvoll?

      Die private Krankenversicherung bietet viele Vorteile, ist aber eine langfristige Entscheidung mit Risiken.

      👉 Ein unabhängiger Vergleich ist entscheidend.

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