Beitragsbemessungsgrenze 2026 – Bedeutung für gesetzliche & private Krankenversicherung

Die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) ist eine zentrale Kennzahl im deutschen Gesundheitssystem. Sie bestimmt, bis zu welchem Einkommen Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) berechnet werden – und sie hat auch wichtige Auswirkungen, wenn Sie über einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) nachdenken.

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Das Wichtigste auf einen Blick

📌 Definition: Maximalbetrag des Einkommens, bis zu dem Beiträge zur GKV berechnet werden.

💰 2026: 69.750 €/Jahr (5.812,50 €/Monat)

⚖️ GKV-Beiträge: Alles über der Grenze ist beitragsfrei.

🔄 PKV-Auswirkung: Beiträge richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und Tarif – Einkommen spielt keine Rolle.

💡 Wechsel-Tipp: Gutverdiener können durch PKV-Wechsel oft sparen.

📈 Entwicklung: BBG steigt jährlich mit der Lohnentwicklung.

Tipp von Krankenkassenservice24: Nutzen Sie den kostenlosen Vergleichsrechner, um GKV-Beiträge mit PKV-Beiträgen zu vergleichen und das beste Tarifmodell zu finden.

🔎 Was ist die Beitragsbemessungsgrenze?

Die Beitragsbemessungsgrenze ist die Einkommensgrenze, bis zu der Ihr Einkommen für die Berechnung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen berücksichtigt wird. Verdienen Sie mehr als diese Grenze, werden für den darüber liegenden Betrag keine weiteren Beiträge zur GKV erhoben.

Aktuelle Werte (2026):

📅 Jährlich: 69.750 €

📅 Monatlich: 5.812,50 €

→ Alles über dieser Grenze bleibt in der GKV beitragsfrei.

Beitragsbemessungsgrenze; BBG;

📈 Warum ist die BBG wichtig?

➤ Für gesetzlich Versicherte

Die Beitragsbemessungsgrenze begrenzte Beiträge:

Wenn Sie z. B. 6.500 € brutto im Monat verdienen, zahlt die Krankenkasse nur Beiträge bis 5.812,50 € – den Rest Ihres Einkommens nicht.

➤ Für alle, die über PKV‑Wechsel nachdenken

Die BBG beeinflusst die finanzielle Attraktivität der PKV

  • In der GKV zahlen Gutverdiener sehr hohe Beiträge, weil Beiträge bis zur BBG fällig sind.
  • In der PKV dagegen richtet sich der Beitrag nicht nach Einkommen, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang.

Gerade für Gutverdiener kann das ein entscheidender Grund sein, einen PKV‑Wechsel in Betracht zu ziehen – denn über der BBG kann die private Krankenversicherung finanziell attraktiver sein.

📊 Beitragsbemessungsgrenze vs. Versicherungspflichtgrenze

Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung mit der Versicherungspflichtgrenze (JAEG) – sie entscheidet, ab wann ein Arbeitnehmer sich privat versichern darf.

Grenze Bedeutung Wert 2026
Beitragsbemessungsgrenze (BBG) Grenze, bis zu der Beiträge berechnet werden 69.750 €/Jahr
Versicherungspflichtgrenze (JAEG) Grenze für Wechsel PKV/GKV entfällt hier nicht direkt, liegt höher

👉 Kurz erklärt:
➡ BBG begrenzt, wie viel Beitrag zahlen müssen
➡ JAEG entscheidet, ob Sie in die PKV wechseln können

💼 Beispiel: Was bedeutet das konkret?

Beispiel 1 – Angestellter mit hohem Einkommen:

Einkommen: 7.000 € brutto/Monat

BBG: 5.812,50 €

➡ In der GKV werden nur bis 5.812,50 € Beiträge berechnet – alles darüber beitragsfrei.


Beispiel 2 – Wechsel in die PKV:

In der PKV spielt die BBG keine Rolle für die Beitragsberechnung – hier zählen andere Faktoren: Alter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang.

🧠 Welche Auswirkungen hat die BBG auf Ihre Krankenversicherung?

🔹 Beitragsbegrenzung in der GKV


Je höher die BBG, desto höher der Höchstbeitrag, den gesetzlich Versicherte zahlen müssen.

🔹 Arbeitgeberzuschuss zur PKV

Auch der maximale Arbeitgeberzuschuss zur PKV wird durch die BBG begrenzt – er orientiert sich an dem Betrag, den ein Arbeitgeber für einen gesetzlich Versicherten zahlen müsste.

🔹 Wechselkosten zwischen GKV und PKV

Für Gutverdiener lohnt sich ein PKV‑Wechsel oft, weil die GKV‑Beiträge bis zur BBG schnell sehr teuer werden können, während PKV‑Beiträge unabhängig vom Einkommen bleiben.

📆 Wie entwickelt sich die Beitragsbemessungsgrenze?

Die BBG wird jährlich an die Lohnentwicklung in Deutschland angepasst. In den letzten Jahren ist sie deutlich gestiegen:

Jahr BBG Jahreswert BBG Monatswert
2024 62.100 € 5.175 €
2025 66.150 € 5.512,50 €
2026 69.750 € 5.812,50 €

 

➡ Steigende BBG bedeutet auch wachsende Beitragslast für GKV‑Versicherte – ein Grund mehr, einen PKV‑Vergleich zu prüfen.

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Mit unserem kostenlosen Vergleichsrechner und der unabhängigen Beratung können Sie prüfen, ob ein Wechsel in die private Krankenversicherung für Sie vorteilhaft ist – unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenze, Ihrer individuellen Situation und Ihrer langfristigen Ziele.

📌 Fazit – Beitragsbemessungsgrenze & Krankenversicherung

  • Die Beitragsbemessungsgrenze legt fest, bis zu welchem Einkommen Beiträge in der GKV berechnet werden.
  • Über der BBG sind Einkommensteile beitragsfrei – trotzdem sind die Beiträge für Gutverdiener hoch.
  • In der PKV wird nicht nach Einkommen gerechnet, sondern nach Risiko und Leistungen.
  • Für viele Gutverdiener kann deshalb ein PKV‑Wechsel sinnvoll sein – besonders bei stabiler Gesundheit und individuellem Leistungsbedarf.