Freiwillige Krankenversicherung für Gesellschafter-Geschäftsführer – Alles, was Sie wissen müssen 2026
Geschäftsführer, Selbstständige und Gesellschafter-Geschäftsführer sind in vielen Fällen nicht automatisch gesetzlich krankenversichert. Für sie ist die freiwillige Krankenversicherung (GKV) eine wichtige Option, um abgesichert zu sein. Gleichzeitig prüfen viele die private Krankenversicherung (PKV) als Alternative – besonders bei höherem Einkommen oder Wunsch nach individuellen Leistungen.
In diesem Artikel erfahren Sie:
Wer Anspruch auf freiwillige GKV hat
Wie Beiträge berechnet werden
Vorteile und Unterschiede zur PKV
zufriedene Geschäftsführer, haben mit uns die passende private Krankenversicherung gefunden.


Inhalte dieses Artikels
1. Wer kann sich freiwillig versichern?
Jeder Geschäftsführer, dessen Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, kann sich freiwillig in der GKV versichern. Auch Gesellschafter-Geschäftsführer ohne Angestelltenstatus fallen in diesen Bereich.
Beispiel: Herr Müller ist Geschäftsführer einer GmbH mit 6.000 € monatlichem Einkommen. Da er über der Pflichtgrenze liegt, meldet er sich freiwillig bei der GKV an. Die Beiträge werden auf Basis seines Einkommens berechnet, wobei die Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 €/Monat gilt. Einkommen darüber bleibt beitragsfrei.
2. Beitragshöhe in der freiwilligen GKV
Die Beiträge in der freiwilligen GKV hängen vom brutto Einkommen, vom Beitragssatz der Krankenkasse und von der Pflegeversicherung ab.
| Einkommen/Monat | Beitragssatz GKV inkl. Pflege | Beitrag/Monat |
|---|---|---|
| 4.000 € | 15,9 % | 636 € |
| 6.000 € | 15,9 % | 924 € (Beitragsbemessung max. 5.812,50 €) |
| 10.000 € | 15,9 % | 924 € (Beitragsbemessungsgrenze greift) |
Tipp: Gutverdiener können die Beiträge oft durch die PKV optimieren, da diese nicht nach Einkommen, sondern nach Alter, Gesundheitszustand und Tarif kalkuliert wird
3. PKV als Alternative für Geschäftsführer

Die PKV bietet Vorteile, insbesondere für höhere Einkommen und individuelle Leistungswünsche:
- Beiträge richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und Tarif
- Leistungsumfang flexibel wählbar, z. B. Chefarztbehandlung, Einzelzimmer
- Altersrückstellungen werden gebildet, was langfristig Beitragssicherheit bietet
Beispiel: Frau Becker, Gesellschafterin-Geschäftsführerin mit 10.000 €/Monat, prüft die PKV. Ihr Beitrag hängt hier nicht vom Einkommen ab, sondern von ihrem Alter, dem gewählten Selbstbehalt und den Zusatzleistungen. Durch die PKV kann sie ihre Beiträge oft optimieren und gleichzeitig bessere Leistungen erhalten.
4. Praxisbeispiele freiwillige GKV vs. PKV

| Person | Einkommen/Monat | Wahl | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Herr Müller | 6.000 € | freiwillige GKV | Beitrag: 924 €, volle gesetzliche Leistungen |
| Frau Becker | 10.000 € | PKV | Beitrag: 700 € (tarifabhängig), individuelle Zusatzleistungen |
| Herr Schmidt | 5.000 € | freiwillige GKV | Beitrag: 795 €, Versicherungsschutz variabel mit Einkommen |
| Frau Lange | 7.500 € | PKV | Beitrag: 720 €, Altersrückstellungen aufgebaut |
Wie viel kostet eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung?- Freiwillige Krankenversicherung
- Frühzeitig anmelden – Verzögerungen können zu Versicherungslücken führen.
- Beiträge vergleichen – GKV vs. PKV prüfen, besonders bei hohem Einkommen.
- Tarifwahl prüfen – Selbstbehalt, Zusatzleistungen und Altersrückstellungen beachten.
- Beratung nutzen – Professionelle Unterstützung hilft, den optimalen Tarif zu wählen und Beiträge zu optimieren.
Wie viel kostet eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung?- Freiwillige Krankenversicherung
Für Geschäftsführer ist die Wahl zwischen freiwilliger GKV und PKV entscheidend für Kosten, Leistungsumfang und Absicherung. Wer gutverdienend ist oder besondere Leistungen wünscht, sollte die PKV prüfen. Wer variable Einnahmen hat, kann die freiwillige GKV nutzen, um flexibel abgesichert zu sein.
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