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PKV oder GKV für Beamte 2025: Welche Krankenversicherung lohnt sich wirklich?

Als Beamter oder Beamtenanwärter stehen Sie früh vor einer zentralen Frage:

Private Krankenversicherung (PKV) oder gesetzliche Krankenversicherung (GKV)?

Diese Entscheidung hat langfristige Folgen – für Ihre Beiträge, Ihre Leistungen und Ihre Versorgung im Alter.

Doch viele Beamte unterschätzen, wie groß die Unterschiede wirklich sind – insbesondere durch die Beihilfe des Dienstherrn.

PKV Vergleich Beamte;

📌 Das Wichtigste auf einen Blick

➡️ Fakt ist: Beamte zahlen in der Regel nur für den Teil der Kosten, den die Beihilfe nicht übernimmt.

Und genau hier zeigt sich, warum die PKV für Beamte häufig die bessere Wahl ist – aber nicht immer.

Mit unserem kostenlosen Vergleichsrechner, kannst du die Angebote zur privaten Krankenversicherung direkt mit einem Sachbearbeiter vergleichen lassen.

PKV vs. GKV: Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick

Kriterium Private Krankenversicherung (PKV) Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Beitrag Abhängig von Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif. Durch Beihilfe meist deutlich günstiger. Prozentsatz des Einkommens, keine Beihilfe. Bei höherer Besoldung oft teurer.
Beihilfe 50–80 % Zuschuss durch Dienstherrn, PKV deckt den Rest ab. Nur in Bundesländern mit pauschaler Beihilfe möglich.
Leistungen Frei wählbar: Chefarzt, Einzelzimmer, alternative Heilmethoden, Zahnersatz etc. Einheitlicher Leistungskatalog. Zusätzliche Leistungen nur über Zusatzversicherung.
Familienmitversicherung Jedes Familienmitglied benötigt eigenen Vertrag. Ehepartner & Kinder oft beitragsfrei mitversichert.
Beitrag im Alter Stabile Entwicklung dank Alterungsrückstellungen. Beitrag hängt von allen Einkünften im Ruhestand ab.

Warum die PKV für Beamte oft günstiger ist

Der entscheidende Unterschied ist die Beihilfe:

Der Staat beteiligt sich als Dienstherr mit 50–80 % an den Krankheitskosten.

Sie zahlen also nur den Restbetrag – den die PKV abdeckt.

Ein Beispiel:

Ein junger Beamter mit 50 % Beihilfe zahlt in der PKV häufig unter 250 € monatlich,

während der GKV-Beitrag – je nach Einkommen – über 400 € betragen kann.

Gerade für Beamtenanwärter ist die PKV dadurch besonders attraktiv: niedrige Beiträge, hoher Leistungsumfang und flexible Tarifgestaltung.

Wann die gesetzliche Krankenversicherung sinnvoller sein kann

Trotz aller Vorteile der PKV gibt es auch Situationen, in denen die GKV die bessere Wahl ist:

  • Sie haben mehrere Kinder und möchten von der Familienversicherung profitieren.
  • Sie haben Vorerkrankungen, die in der PKV zu Zuschlägen führen könnten.
  • Sie leben in einem Bundesland mit pauschaler Beihilfe (z. B. Hamburg, Bremen, Thüringen) und möchten das Risiko von PKV-Beiträgen im Alter vermeiden.

Tipp: Prüfen Sie, ob Ihr Bundesland die pauschale Beihilfe anbietet.

In diesen Fällen kann sich die GKV auch für Beamte lohnen – insbesondere, wenn Familienplanung oder gesundheitliche Aspekte im Vordergrund stehen.

Leistungsvergleich: PKV bietet mehr Spielraum

Während die gesetzliche Krankenversicherung allen Versicherten denselben Basisstandard bietet,

können Beamte in der privaten Krankenversicherung individuell wählen, welche Leistungen ihnen wichtig sind:

  • Freie Arztwahl & Chefarztbehandlung
  • Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus
  • Höhere Erstattung bei Zahnersatz
  • Alternative Heilmethoden & Naturheilkunde
  • Weltweiter Versicherungsschutz bei Reisen

Diese Flexibilität macht die PKV nicht nur leistungsstärker, sondern oft auch preiswerter, da Beamte nur den individuellen Restanteil versichern müssen.

Kosten im Alter: Wie entwickeln sich PKV-Beiträge wirklich?

Ein häufiger Irrtum ist, dass die PKV im Alter unbezahlbar wird.

Tatsächlich sorgt das System der Alterungsrückstellungen dafür, dass die Beiträge langfristig stabil bleiben.

Zusätzlich steigt der Beihilfeanteil im Ruhestand häufig auf 70 %, wodurch Ihr Eigenanteil weiter sinkt.

👉 Beispiel:

Ein pensionierter Beamter mit 70 % Beihilfe zahlt für seinen PKV-Resttarif oft weniger als ein Arbeitnehmer in der GKV.

Individuelle Situation entscheidet – jetzt Tarifvergleich starten

Ob sich für Sie persönlich die private oder gesetzliche Krankenversicherung besser eignet,

hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Alter & Gesundheitszustand
  • Familienstand & Kinderzahl
  • Bundesland & Beihilferegelung
  • Geplante Laufbahn (Beamtenanwärter, Lehrer, Polizei, Verwaltung, etc.)

Ein objektiver Vergleich der Tarife für Beamte zeigt schnell,

welches Modell für Sie die besten Leistungen zum günstigsten Beitrag bietet.

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Häufige Fragen (FAQ)

1. Können Beamte freiwillig in der GKV bleiben?

Ja, Beamte können sich freiwillig gesetzlich versichern. Sie verzichten dann aber auf die Beihilfe oder nutzen ggf. die pauschale Beihilfe, wenn das Bundesland dies anbietet.

2. Ist die PKV im Alter teurer?

Nein, dank Alterungsrückstellungen und steigendem Beihilfeanteil bleiben die Beiträge meist stabil oder sinken sogar im Verhältnis zum Einkommen.

3. Was passiert bei einem Wechsel von der GKV in die PKV?

Beamte können jederzeit in die PKV wechseln, solange sie nicht in einem Bundesland mit ausschließlicher pauschaler Beihilfe leben. Eine Gesundheitsprüfung ist erforderlich.

4. Gibt es spezielle Tarife für Beamtenanwärter?

Ja, viele Versicherer bieten Beamtenanwärtertarife an – mit besonders günstigen Beiträgen und vollem Leistungsumfang während der Ausbildung.

Fazit: PKV ist für die meisten Beamten die attraktivere Lösung

Für die Mehrheit der Beamten ist die private Krankenversicherung klar im Vorteil:

Dank Beihilfe, individueller Tarifgestaltung und umfassender Leistungen zahlen Sie weniger – bei besserer Versorgung.

Trotzdem gilt: Eine fundierte Entscheidung braucht objektive Zahlen.

Nur ein individueller Vergleich zeigt, welche Option langfristig am meisten Sinn ergibt.

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