Krankenversicherung Richter

Als Richter musst du dich selbst um deine Krankenversicherung kümmern. Du bist noch im Referendariat? dann solltest du diesen Artikel für Referendare lesen.

Die Befähigung zum Richteramt erwirbst Du durch ein Studium von mindestens vier Jahren, durch den Vorbereitungsdienst von zwei Jahren (Referendariat) und durch das zweite Staatsexamen (Volljurist, Titel: Assessor). Während des Vorbereitungsdienstes besteht für Dich i. d. R. Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Ausnahme: Lediglich Rechtsreferendare in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen haben zu diesem Zeitpunkt bereits einen Beihilfeanspruch.

Wichtig: Ehrenamtliche Richter (Schöffen) erhalten keine Beihilfe.

Weitere Informationen zur Krankenversicherung für Richter, findest du bei unserem Partner der Beihilfe-Zentrale.de. Als Infoportal für Beamte findest du dort viele Informationen zur Krankenversicherung, Beihilfe, Formulare, Anträge etc.

Krankenversicherung Richter

Krankenversicherung Richter – Richter Laufbahn

Beihilfe-Sätze auf einem Blick

Beamtin/Beamter – Beihilfesatz: 50%
Mit mind. 2 Kinder – Beihilfesatz: 70%
Kinder – Beihilfesatz 80%

Abweichungen bestehen in:

Baden-Württemberg:

Ab 2013: Verbeamte Personen und Ehepartner erhalten dauerhaft 50 % Beihilfe

Vor 2013: Verbeamte Personen erhalten ab zwei berücksichtigungsfähigen Kindern 70 % Beihilfe, ab drei Kindern dauerhaft 70 %

Hessen und Bremen:

Familienbezogene Bemessungssätze

Bund, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt:

Bemessungssatz in der Elternzeit auch beim ersten Kind 70 %

Sachsen:

Ab zwei Kindern seit 2012 dauerhaft 70 % Beihilfe, auch wenn Kindergeld entfällt